So bringt man die Startup-Kultur zurück in die Agentur

Miriam Specht ist Expertin für Transformationsprozesse und derzeit dabei, die Stuttgarter Agentur Full Moon komplett neu aufzustellen. Im W&V-Interview spricht sie über kreative Performance im Café, die unnütze Kontrollitis von Chefs und die Arbeitswelten von morgen.

Fünfzehn Jahre Full Moon sind ein Anlass zum Feiern. Für Tim Höchel, der die Event-Agentur 2001 gründete, waren sie auch Anlass zum Nachdenken. Als er im vergangenen Jahr seine Rede für die Jubiläumsfeier vorbereitete, stellte er fest: Irgendwas fehlt. Was den Unternehmer einst antrieb, der Wunsch, frei zu arbeiten, für etwas zu brennen, ohne das Korsett einer Arbeitswelt mit Stechuhr – all das ist Full Moon über die Jahre verloren gegangen.

Mit einem neuen Agenturmodell will er sich jetzt all das zurückholen. Dafür hat der Agenturchef Miriam Specht engagiert. Die Geschäftsführerin von Yellow Frog (Stuttgart) ist eine Expertin für Transformationsprozesse.

Zunächst haben alle 135 Agentur-Mitarbeiter an einer Umfrage teilgenommen. Mit 32 von ihnen hat Specht Einzelinterviews geführt. Es sind vor allem fünf Themen, die die Kollegen beschäftigen: autonomes Arbeiten ("Arbeitszeitmodelle"), mehr Zeit für Inspiration/Kreativität, eine begleitete Ausbildung, ein besseres Wissensmanagement ("Vernetzung") und agilere Tools.

Spechts Ziel ist es, Arbeitswelten zu schaffen, in denen alle Mitarbeiter selbstbestimmt agieren und frei entscheiden, damit sie ihr Potenzial voll entfalten können. W&V-Redakteur Conrad Breyer hat mit der Transformationsexpertin gesprochen.

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