Über Employer Branding und attraktive Unternehmen

Katrin arbeitet seit über einem Jahr bei Full Moon im Bereich Employer Branding. Als Senior Consultant berät und analysiert sie Unternehmen mit dem Ziel eine authentische Arbeitgebermarke nachhaltig umzusetzen. Im Kurzinterview erzählt uns Katrin, was eine gute Employer Brand ausmacht und welche Benefits ein Unternehmen besonders attraktiv für Bewerber macht.

Wie bist du dazu gekommen im Bereich Employer Branding zu arbeiten? 

Katrin: Am Anfang war das noch gar nicht der Plan. Nach meinem Studium gab es den Bereich Employer Branding noch überhaupt nicht. 2008 habe ich die Chance erhalten das Thema Employer Branding und Personalmarketing in einer Agentur neu aufzubauen. Seit dieser Zeit schlägt mein Herz für diesen Bereich.

Was ist das Spannende an diesem Bereich? 

Katrin: Jede Branche und jeder Kunde ist unterschiedlich. Das macht jedes Projekt Einzigartig und stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Es ist sehr spannend in Unternehmen tief eintauchen zu dürfen und deren Problemstellungen zu erarbeiten. Aber was einen am Ende des Tages am meisten zufrieden stellt, sind die Veränderungsprozesse die angestoßen werden und Unternehmen mehr auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen.

Was macht denn eine gute Employer Brand aus? 

Katrin: Man muss eine Arbeitgebermarke erarbeiten und sich ehrlich fragen, wofür das Unternehmen steht und was es ausmacht. Außerdem ist es wichtig die Employer Brand permanent zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, da ein Unternehmen nie still steht. Am besten funktioniert das, wenn sich das Unternehmen ehrlich und authentisch nach außen hin präsentiert. Am Ende ist die oberste Priorität, dass Unternehmen und Mitarbeiter gut zusammenpassen und diese sich mit dem Unternehmen identifizieren können.

Du betreust viele Kunden aus unterschiedlichen Bereichen. Wo gibt es aktuell einen Fachkräftemangel?

Katrin: Einen Mangel an Fachkräften gibt es aktuell fast in allen Bereichen. Es gibt beispielsweise kaum Unternehmen mehr, die alle Ausbildungsplätze besetzen kann. Nachwuchs ist überall ein Thema und muss stärker in den Fokus genommen werden. Außerdem fehlen qualifizierte Kräfte im sozialen Bereich, im Ingenieurwesen und vor allem in der IT. Auf Grund der fortschreitenden Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt und steht vor neuen Herausforderungen. Deshalb brauchen nicht nur die klassischen IT-Firmen, sondern auch andere Unternehmen IT-Spezialisten.

Was macht aktuell ein Unternehmen besonders attraktiv für Bewerber? 

Katrin: Ein Unternehmen sollte dem Bewerber gegenüber vor allem ehrlich seine Kultur und Werte kommunizieren. Attraktiv wird ein Unternehmen für potenzielle Mitarbeiter vor allem durch Benefits. Es gibt verschiedene Generationen, die unterschiedliche Bedürfnisse haben, die ein Unternehmen kennen sollte. Gefragt ist flexibleres Arbeiten. Das sind Themen wie flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle, damit eine gute Balance zwischen Beruf und Freizeit entsteht. Aber auch die Möglichkeit ortsunabhängig oder für eine Zeit lang im Ausland zu arbeiten. Unternehmen sollten Normen aufbrechen und sich schneller an die Ansprüche der Bewerber anpassen.

Die „Full Moon“ auf Erfolgskurs

Die „Full Moon“ war vergangenes Wochenende bei der jährlich stattfindenden „Rund Um“ am Bodensee sehr erfolgreich unterwegs und belegte den 3. Platz in der Kategorie ORC 1. In der Kategorie „Silber-Pokal“ sicherte sie sich den 4. Platz von insgesamt 129 Teilnehmern.

„Leinen los!“ hieß es am Freitagabend bei der größten Segelregatta am Bodensee mit über 200 Teilnehmern. Der Lindauer Segler-Club e.V. veranstaltete auch dieses Jahr wieder die beliebte Langstrecken-Nacht-Regatta rund um den Bodensee, kurz „Rund Um“. Teilgenommen haben wir dieses Jahr mit der von uns gesponserten Segelyacht „Full Moon“, einer M34. Gesteuert wird das Boot 2018 von einem Skipper aus der Familie Dieter Kubeth. Dabei hat die „Full Moon“ die Strecke von 100 Kilometern in einer hervorragenden Zeit von 12 Stunden zurückgelegt – in der Gesamtwertung machten wir damit den 13. Platz.

Das Wettsegeln um den Segler-Oscar, das Blaue Band, begann vor der imposanten Alpenkulisse auf Höhe des Lindauer Hafens. Pünktlich um 19.30 Uhr fiel der Startschuss auf der Hohentwiel – dem einzigen und ältesten noch betriebenen Dampfschiff auf dem Bodensee. Zunächst hatten die Segler allerdings mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Wegen einer Windflaute ging es vorerst eher langsam voran – ein Teil der Boote überquerte die Startlinie erst nach einer halben Stunde. Kurze Zeit später hatten die Crews Glück und eine Gewitterfront sorgte für stärkeren Wind. Über Nacht navigierten dann die Skipper mit ihren Mannschaften die Segelboote über Romanshorn, Eichhorn und Überlingen zurück nach Lindau.