Mirj’s ADC Anekdoten

25. April 2016
ADC AWARDS SHOW 2016

Love me or hate me – eitherway I’m on your mind.

treibhaus 0.8 ist das Kreativ-Volontariat der führenden deutschen Agenturen für Live-Kommunikation. Für mich als Volontärin in der Konzeptionsabteilung bei Full Moon gibt es als Branchenneuling viele erste Male. So hieß es für uns am vergangenen Wochenende: „treibhaus 0.8 zum ersten Mal beim ADC Festival.“

Bereits mit ihrer Kommunikationskampagne machte der Art Directors Club (ADC) unter dem Motto „The Battle of Content“ deutschlandweit auf den 52. ADC Wettbewerb in Hamburg aufmerksam. Das moderne Key-Visual und die Kampagne erschienen vielversprechend. Wer interessant sein möchte, der muss erst einmal interessanter sein als ein Katzenvideo – so die Aussage.

Angekommen bei der ehemaligen Maschinenfabrik Kampnagel wurden wir ganz klassisch mit Sekt und Flying Buffet begrüßt. Dem Sektempfang folgte die Preisverleihung: Gekürt wurden 30 Gewinner mit einer ADC-Auszeichnung oder dem typischen ADC Nagel in den Farben Bronze, Silber oder Gold. Die vorgestellten Einreichungen wussten das Publikum zu begeistern und ließen aktuelle Trends der Branche erkennen. Im Zuge der Digitalisierung wird es immer wichtiger starke Ideen zu platzieren, um viralen Non-Sense-Videos, wie die allseits bekannten und weitverbreiteten Katzenvideos, das Wasser reichen zu können.

Neben Einreichungen von gestandenen Werbeagenturen, zeigte auch der Nachwuchs eindrucksvoll Qualität und Können auf. So beispielsweise der Kurzfilm „Dear Brother“, der durch eine Geschichte zweier Freunde das Thema Verlust und Tod gekonnt emotional auflud und inszenierte. Alle präsentierten Einreichungen boten für uns Branchenneulinge Inspiration und Futter für zukünftige Ideen.

All-in-All: Obwohl ich persönlich bei den Bühnenabläufen und der dramaturgischen Inszenierung ein Fünkchen mehr Umsetzungsliebe erwartet hätte, war der Abend sehr gelungen. Die ADC-Verleihung ist Branchentreff, Networking-Plattform, Inspiration und Ideengeber. Für uns, den Nachwuchs, ist der Besuch sicherlich ein Ansporn hoffentlich bald seinen eigenen Nagel abholen zu dürfen.