On Tour: Garten-Gadgets zum Testen & Erleben

GARDENA ist europaweit mit seinen innovativen Gartengeräte führend und mittlerweile in insgesamt 80 Ländern mit seiner Produktpalette vertreten. Das Ulmer Unternehmen, das 1961 von Werner Kress und Eberhard Kastner gegründet wurde, feierte sieben Jahre später seinen Durchbruch. Im Mittelpunkt: das Original GARDENA System. In der Markenfarbe Orange bringt es die Bewässerungskomponenten wie Hahnstück, Schlauch, Schlauchstück und Anschlussgerät mit einem ‚Klick’ zusammen. Seitdem ist viel passiert. Die Produktpalette reicht heute von Heckenscheren über Bewässerungssysteme und Mähroboter bis hin zur App-gesteuerten Gartenpflege.

Seit 2017 präsentiert sich GARDENA mit einem Showtruck auf verschiedenen In- und Outdoor-Messen. Das Ziel: Den Messebesucher in die reale Welt der Gartenpflege eintauchen zu lassen und die Produktpalette live kennenzulernen. Hierfür holte sich GARDENA das Team der Full Moon Promotion wortwörtlich „in den Garten“. Im Interview mit Heribert Wettels, Director of Public Relations, haben wir mehr über die Entscheidung für Full Moon und die Zukunft des Gartens erfahren.

Herr Wettels, 2017 präsentierte sich GARDENA auf insgesamt 20 Gartenmessen mit seinen Produkten. Was macht Ihre Gartengeräte so besonders für den Endverbraucher bzw. für den „leidenschaftlichen Gartenbesitzer“, so wie Sie es auf Ihrer Website schreiben?

Heribert Wettels: In einem Garten gibt es viel zu tun und GARDENA deckt dies mit seinem breiten Sortiment komplett ab – von der Bewässerung über die Rasenpflege, den Schnitt von Bäumen und Sträuchern bis hin zur Bodenbearbeitung. Dabei immer mit durchdachten Lösungen mit hervorragender Ergonomie, die es dem Gartenbesitzer leichter und angenehmer machen. Hinzu kommen der Mehrfachnutzen – durch den konsequent angewendeten Systemgedanken –, ein gutes Design und eine hohe Qualität, für die wir lange Garantiezeiten geben.

Herr Wettels, 2017 präsentierte sich GARDENA auf insgesamt 20 Gartenmessen mit seinen Produkten. Was macht Ihre Gartengeräte so besonders für den Endverbraucher bzw. für den „leidenschaftlichen Gartenbesitzer“, so wie Sie es auf Ihrer Website schreiben?

Heribert Wettels: In einem Garten gibt es viel zu tun und GARDENA deckt dies mit seinem breiten Sortiment komplett ab – von der Bewässerung über die Rasenpflege, den Schnitt von Bäumen und Sträuchern bis hin zur Bodenbearbeitung. Dabei immer mit durchdachten Lösungen mit hervorragender Ergonomie, die es dem Gartenbesitzer leichter und angenehmer machen. Hinzu kommen der Mehrfachnutzen – durch den konsequent angewendeten Systemgedanken – ein gutes Design und eine hohe Qualität, für die wir lange Garantiezeiten geben.

Was war der ausschlaggebende Grund, sich eine Agentur für die Roadshow ins Boot zu holen?

Heribert Wettels: Eine gute Roadshow zu inszenieren, ist von einer Vielzahl an Faktoren abhängig. Hier vertrauen wir auf die Erfahrung von Experten, die sich in diesem Metier auskennen. Besonders entscheidend ist das Personal vor Ort. Die Produkte können noch so gut sein, sie müssen aber von Menschen auf den Messen mit der Leidenschaft – für die GARDENA steht – rübergebracht werden. Hier ist Spaß an der Tätigkeit und eine hohe Professionalität gefragt. Hinzukommt eine ganze Reihe rechtlicher Fragen, die es dabei zu beachten gibt. Auch deshalb greifen wir gerne auf das umfassende Know-how eines erfahrenen Partners zurück.

Was war der ausschlaggebende Grund, sich eine Agentur für die Roadshow ins Boot zu holen?

Heribert Wettels: Eine gute Roadshow zu inszenieren, ist von einer Vielzahl an Faktoren abhängig. Hier vertrauen wir auf die Erfahrung von Experten, die sich in diesem Metier auskennen. Besonders entscheidend ist das Personal vor Ort. Die Produkte können noch so gut sein, sie müssen aber von Menschen auf den Messen mit der Leidenschaft – für die GARDENA steht – rübergebracht werden. Hier ist Spaß an der Tätigkeit und eine hohe Professionalität gefragt. Hinzukommt eine ganze Reihe rechtlicher Fragen, die es dabei zu beachten gibt. Auch deshalb greifen wir gerne auf das umfassende Know-how eines erfahrenen Partners zurück.

Was hat sie von der Full Moon Promotion überzeugt?

Heribert Wettels: Full Moon hat uns durch die Darlegung eines umfassenden Konzeptes überzeugt. Dabei war uns wichtig, dass sich der Dienstleister nicht nur auf einen speziellen Kompetenzbereich fokussiert, sondern in der Lage ist, ein umfassendes 360°-Paket anzubieten. Da Full Moon mehrere der erforderlichen Kompetenzen intern abdecken kann, fühlen wir uns bei Full Moon in guten Händen. Dies gilt sowohl für das Personal als auch für alle Fragen rund um den Showtruck. Durch unseren dezidierten Ansprechpartner fühlen wir uns sehr gut betreut. Das Gleiche gilt natürlich für das gesamte freundliche und engagierte Team, welches voll und ganz hinter seinem Kunden GARDENA steht.

Was hat sie von der Full Moon Promotion überzeugt?

Heribert Wettels: Full Moon hat uns durch die Darlegung eines umfassenden Konzeptes überzeugt. Dabei war uns wichtig, dass sich der Dienstleister nicht nur auf einen speziellen Kompetenzbereich fokussiert, sondern in der Lage ist, ein umfassendes 360°-Paket anzubieten. Da Full Moon mehrere der erforderlichen Kompetenzen intern abdecken kann, fühlen wir uns bei Full Moon in guten Händen. Dies gilt sowohl für das Personal als auch für alle Fragen rund um den Showtruck. Durch unseren dezidierten Ansprechpartner fühlen wir uns sehr gut betreut. Das Gleiche gilt natürlich für das gesamte freundliche und engagierte Team, welches voll und ganz hinter seinem Kunden GARDENA steht.

Bei der Roadshow präsentiert sich GARDENA mit seiner Produktpalette in einem Showtruck. Wie gelingt es Ihnen, den Messebesucher in Ihre Welt eintauchen zu lassen?

Heribert Wettels: In Zusammenarbeit mit Full Moon haben wir ein umfassendes Konzept rund um den GARDENA Showtruck entwickelt. Dazu gehörte auch eine neue Gestaltung des Innenlebens. Durch die Abbildung einer reellen Gartenwelt können die Besucher unsere Produkte nun testen und fühlen sich herzlich eingeladen, sich von den Promotoren vor Ort ausführlich beraten zu lassen.

Bei der Roadshow präsentiert sich GARDENA mit seiner Produktpalette in einem Showtruck. Wie gelingt es Ihnen, den Messebesucher in Ihre Welt eintauchen zu lassen?

Heribert Wettels: In Zusammenarbeit mit Full Moon haben wir ein umfassendes Konzept rund um den GARDENA Showtruck entwickelt. Dazu gehörte auch eine neue Gestaltung des Innenlebens. Durch die Abbildung einer reellen Gartenwelt können die Besucher unsere Produkte nun testen und fühlen sich herzlich eingeladen, sich von den Promotoren vor Ort ausführlich beraten zu lassen.

Inwieweit kann der Besucher Ihre Produkte testen und live erleben?

Heribert Wettels: Durch verschiedene Stationen geben wir unseren Besuchern die Möglichkeit, eine Vielzahl an Produkten unter realistischen Bedingungen zu testen. So können sie sich von der hohen Funktionalität unserer Produkte selbst überzeugen. Zudem haben wir eine großzügige Rasenfläche ausgestellt, auf der unsere GARDENA Mähroboter laufen. So können die Besucher die Funktionsweise der Geräte hier erkennen und erfahren.

Inwieweit kann der Besucher Ihre Produkte testen und live erleben?

Heribert Wettels: Durch verschiedene Stationen geben wir unseren Besuchern die Möglichkeit, eine Vielzahl an Produkten unter realistischen Bedingungen zu testen. So können sie sich von der hohen Funktionalität unserer Produkte selbst überzeugen. Zudem haben wir eine großzügige Rasenfläche ausgestellt, auf der unsere GARDENA Mähroboter laufen. So können die Besucher die Funktionsweise der Geräte hier erkennen und erfahren.

Das Messejahr 2017 ist abgeschlossen. Dieses Jahr geht es mit neuen Zielen weiter. Wenn Sie ein Fazit geben müssten, wie würde dieses lauten?

Heribert Wettels: Kurz zusammengefasst: Wir sind mit unseren Messeeinsätzen im vergangenen Jahr rundum zufrieden und freuen uns schon auf unsere Deutschland-Tour 2018 mit dem GARDENA Showtruck.

Das Messejahr 2017 ist abgeschlossen. Dieses Jahr geht es mit neuen Zielen weiter. Wenn Sie ein Fazit geben müssten, wie würde dieses lauten?

Heribert Wettels: Kurz zusammengefasst: Wir sind mit unseren Messeeinsätzen im vergangenen Jahr rundum zufrieden und freuen uns schon auf unsere Deutschland-Tour 2018 mit dem GARDENA Showtruck.

Mit welchen drei Eigenschaften charakterisieren Sie die Zusammenarbeit mit der Full Moon Promotion?

Heribert Wettels: Zuverlässigkeit, Kreativität, Kompetenz!

Mit welchen drei Eigenschaften charakterisieren Sie die Zusammenarbeit mit der Full Moon Promotion?

Heribert Wettels: Zuverlässigkeit, Kreativität, Kompetenz!

Blicken wir doch mal in die Zukunft: Wo sehen Sie die Zukunft des Gartens?

Heribert Wettels: Ein Garten kann viele verschiedene Gestalten annehmen und damit ebenso individuell wie sein Besitzer und dessen Lebensumstände sein. Entsprechend sieht der Garten der Zukunft für jeden leidenschaftlichen Hobbygärtner anders aus. Viele Tätigkeiten, die viele Menschen als mühsam und zeitraubend wahrnehmen – und dazu gehören Bewässern und Rasenmähen – lassen sich schon heute automatisieren und dazu bequem von überall zu jederzeit per App steuern. In diesem Bereich wird sich noch viel tun. Die Geräte werden intelligenter und damit auch immer effizienter. Für den Gartenbesitzer bedeutet dies vor allem: mehr Zeit für die Dinge, die ihm wirklich wichtig sind. Aber auch abseits des klassischen Gartens tut sich viel. Unsere Städte werden grüner, weil vor allem die junge Generation sich dem Thema verstärkt zuwendet. Und so ist ein Garten immer öfter auch ein Balkon, eine Terrasse oder ein Fleckchen im Hinterhof in der Großstadt. Daher auch unser Motto: „Grow any space!“

Blicken wir doch mal in die Zukunft: Wo sehen Sie die Zukunft des Gartens?

Heribert Wettels: Ein Garten kann viele verschiedene Gestalten annehmen und damit ebenso individuell wie sein Besitzer und dessen Lebensumstände sein. Entsprechend sieht der Garten der Zukunft für jeden leidenschaftlichen Hobbygärtner anders aus. Viele Tätigkeiten, die viele Menschen als mühsam und zeitraubend wahrnehmen – und dazu gehören Bewässern und Rasenmähen – lassen sich schon heute automatisieren und dazu bequem von überall zu jederzeit per App steuern. In diesem Bereich wird sich noch viel tun. Die Geräte werden intelligenter und damit auch immer effizienter. Für den Gartenbesitzer bedeutet dies vor allem: mehr Zeit für die Dinge, die ihm wirklich wichtig sind. Aber auch abseits des klassischen Gartens tut sich viel. Unsere Städte werden grüner, weil vor allem die junge Generation sich dem Thema verstärkt zuwendet. Und so ist ein Garten immer öfter auch ein Balkon, eine Terrasse oder ein Fleckchen im Hinterhof in der Großstadt. Daher auch unser Motto: „Grow any space!“

Den rein analogen Event gibt es nicht mehr

Jeder spricht von Digitalisierung, digitaler Transformation und Industrie 4.0 im Unternehmenskontext. Zugleich zeigt ein aktuelles Ranking der Boston Consulting Group zur Innovationsführerschaft von Marken und Unternehmen, dass intangible Produkte und Marken ganz oben im Ranking stehen. Google, Facebook, Apple und Co. Immer mehr digital. Immer mehr Innovationen. Das hat auch Auswirkungen auf die Event-Branche. Immer häufiger stellt sich die Frage, wie man sowohl digitale Themen und Marken als auch digitales Wissen in die analoge Welt übersetzt. Für Full Moon Event Geschäftsführer Till Elsässer ist klar: „Den rein analogen Event gibt es nicht mehr. Digital ist zwischenzeitlich fixer Bestandteil eines jeden Eventkonzepts. Zwar mal weniger und mal mehr. Aber ohne wird nicht mehr funktionieren. Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen entertaint und überrascht werden.“ Full Moon hat dafür das digiloge Event-Format entwickelt – welches im Übrigen auch beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen ist. Ein Live-Erlebnis, dass digitale Welten in den Raum überträgt, emotionalisiert, nachhaltig wirkt und überrascht.

Im Kern geht es um die Nutzung digital erhobener Daten als Grundlage für die Umsetzung vor Ort. Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen vor der Veranstaltung unterschiedliche Fragen beantworten. Beispielsweise die Frage nach dem Lieblingsessen, dem Lieblingszitat, der Lieblingsfarbe oder dem Lieblings-Fußballverein. Ähnlich der Datenerfassung bei digitalen Profilen wie Facebook und Co. Das Besondere: Diese Daten werden nach dem Big-Data-Prinzip gefiltert, ausgewertet und für die Kreation verschiedenster analoger Event-Bausteine genutzt. Sie nehmen Einfluss auf die Gestaltung des Menüs. Oder die Rede des CEO. Oder die Raumgestaltung. Da ein dezentes Bordeauxrot. Dort ein Himmelblau im Eingangsbereich. Der Gast beeinfusst die Dekoration vor Ort. Das emotionalisiert und sorgt für gute Stimmung.

Mehr maßgeschneidert geht nicht. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den ganzen Event lang das Gefühl, dass er ganz individuell für sie konzipiert wurde. Und mit einer eleganten Aufbereitung weiterer Informationen bei den sogenannten Table Facts kommt garantiert kein Gespräch während des Dinners zum Erliegen. Simpel und ein wenig verrückt. Aber auf jeden Fall ganz viel digilog.

Blogger-Veranstaltungen: Eine neue Art des Event-Managements

Sie sind Idole unserer Zeit: Blogger. Digitale Influencer, die tausendfach – ja, millionenfach – die Menschen auf der ganzen Welt an ihrem Leben und ihren Leidenschaften teilhaben lassen. Nahbar, authentisch. Erfolgreich. Ein Trend, der auch Auswirkungen auf die Event-Branche hat.

Blogger-Events können verschiedene Formen annehmen. Produktvorstellungen, Fashion Shows, Barcamp oder Workshops – wie bei jedem anderen Veranstaltungsformat geht es um die Inszenierung einer Marke oder eines Produktes. Einer Dienstleistung oder einer Person. Im Gegensatz zu klassischen Events geht es aber auch um eine unmittelbare Berichterstattung. Denn Blogger berichten live und ungefiltert – noch während der CEO die neue Markenstrategie auf der Bühne vorstellt. Daher bekommt die oft missbrauchte Formulierung „innovative Gestaltung“ im Blogger-Kontext eine ganz neue Bedeutung. Es geht um viel mehr, als um die Inhalte der Reden oder die pompöse 3-Minuten-Show zum Launch des neuen Smartphones. Einfach alles muss perfekt und aufeinander abgestimmt sein. Von der Einladung und dem Voucher für die Garderobe über die Menü-Karten bis hin zu den Giveaways. Man muss auffallen und anders sein. Sich abheben und auch mal quer denken. Originell sein und überraschen. Denn „me too“ ist out. Die Show kann noch so perfekt inszeniert und das Bühnenbild fulminant gestaltet sein. Wenn das Surrounding nicht passt, werden genau diese Kleinigkeiten die Nachberichterstattung dominieren. Zu wenig Essen, keine Auswahl für Vegetarier, Bier nicht kalt genug … darüber sprechen Blogger vor Ort und teilen es mit ihrer Community. Erst wenn diese Soft Facts passen, wird über die Marke oder das Produkt berichtet.

So wird aus der Not eine Tugend
Man kann diese Art der Berichterstattung allerdings auch zur Qualitätsoptimierung nutzen. Ein Social-Media-Team vor Ort trackt intensiv die Kanäle der Blogger und naheliegenden Hashtags. Mischt sich in die Gespräche ein und erkennt so frühzeitig Stimmungstendenzen. So kann noch während der Veranstaltung der Erfolg der Produkt- oder Markeninszenierung nachhaltig verändert werden. Mit Mut und einfachen Mitteln.

Via App zum passenden Nebenjob

Full Moon hat Mitte Januar eine App für Nebenjob-Suchende gelauncht: Moonstar. Studentinnen und Studenten können sich einfach und bequem registrieren und bundesweit unter zahlreichen Jobs den passenden aussuchen. 365 Tage im Jahr. Auf der Kundenliste der Agentur stehen Marken und Unternehmen wie Porsche, Chupa Chups, Mercedes-Benz, s.Oliver und Rothaus.

„Die Applikation soll als Plattform für die Suche nach dem passenden Nebenjob dienen. Zu Hause ebenso wie von unterwegs. Egal ob studienbegleitend oder als mehrwöchige Beschäftigung in den Semesterferien. Wenn die persönlichen Wünsche eingegeben und das Profil angelegt sind, bekommt man alle passenden Einsätze vorgeschlagen. Die Bewerbung für einen Job braucht dann nur noch wenige Klicks“, beschreibt Recruiting Manager Tobias Schiefelbein die neue App. Promotoren werden bei Full Moon vor allem auf Veranstaltungen und Messen sowie für Promotion-Aktionen und Roadshows im ganzen Bundesgebiet eingesetzt.

„Moonstar“ steht kostenlos im Apple App Store und Google Play Store zum Download zur Verfügung.

Full Moon auf Zukunftsmission

(Heft Nr. (4/2018) / Interview: Ilka Schwabedissen / www.new-business.de)

Full Moon veranstaltet Konstanzer Seenachtfest

Letztes Jahr im Juli hat die Stadt Konstanz die Ausrichtung des Seenachtfestes erstmals europaweit ausgeschrieben. Seit dem 5. Februar 2018 steht nun fest, dass die Stuttgarter Kommunikationsagentur Full Moon als Gewinner aus diesem Auswahlverfahren hervorgeht. Das Konstanzer Seenachtfest gilt als das größte Sommerfestival am Bodensee mit Livemusik, Kleinkunst, Familienprogramm, Festivalmarkt, Gastronomie und Seefeuerwerk und zieht jährlich bis zu rund 50.000 Besucherinnen und Besucher an.
„Es ist uns eine große Ehre! Wir freuen uns sehr, von der Stadt Konstanz als neuer Veranstalter des Konstanzer Seenachtfestes ausgewählt worden zu sein. Ich kann jetzt schon versprechen, dass wir Groß und Klein eine Menge zum Sehen, Staunen und Erleben bieten werden“, so Sebastian Wiese, Geschäftsführer und Mitbegründer der Agentur Full Moon. Die Spezialisten für Live-Kommunikation kündigen für das kommende Seenachtfest somit ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt an. Vom 8. bis 11. August 2018 sollen sowohl am Ufer als auch auf dem Wasser zahlreiche Attraktionen die Gäste begeistern. Im Bereich Klein-Venedig werden auf der Hauptbühne unterschiedliche Bands für gute Stimmung sorgen. Auf der Hafenstraße soll erstmals ein Art Market-Festival mit regionalen und nationalen Künstlern stattfinden. Im Stadtgarten sind Essens- und Getränkestände geplant und im Bereich der Seestraße sind Veranstaltungen für Kinder und Familien vorgesehen. Kinder bis elf Jahre haben freien Eintritt. Den Höhepunkt bildet wie in den vergangenen Jahren ein Seefeuerwerk in den späten Abendstunden.

Alle Informationen zum Seenachtfest stehen unter der neuen Domain www.seenachtfest2018.de online zur Verfügung. Der Ticket-Vorverkauf startet im Mai.

Markentrends als Inspiration für neuartige Eventkonzeptionen

Unser Konzeptionsexperte Jonathan Geyer war gemeinsam mit Prof. Dr. Sören Bär auf die 9. Wissenschaftliche Konferenz Eventforschung der Technischen Universität Chemnitz geladen, um hier vor insgesamt 250 Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft über „Markentrends als Inspiration für neuartige Eventkonzeption“ zu sprechen.
Ausgangspunkt des Vortrages war die Frage, welche Auswirkungen bestehende Markentrends der Global Player auf die Konzeption von Live-Kommunikationsmaßnahmen haben. Jonathan Geyer – seit 2012 Leiter der Konzeption bei Full Moon – bestätigt, dass es aktuell eine Fülle an etablierten Trends gibt, die maßgeblich Einfluss auf die Konzeption und den Charakter von Live-Kommunikationsmaßnehmen nehmen. Prof. Dr. Bär, der eine Professur für Marketing und Eventmanagement an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin inne hat, untermauert dies durch einen fundierten Blick in die Theorie der Markentrends.

Eine Auswahl an erkennbaren Markentrends und die konzeptionelle Interpretation in der Live-Kommunikation:

1. Employer Branding
Unternehmen sind heute darauf bedacht, ihre Arbeitgebermarke attraktiv für potenzielle und hochqualifizierte Arbeitskräfte zu gestalten sowie die eigenen Mitarbeiter gezielt zu binden. Employer Branding konzentriert sich daher auf das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Arbeitgebers durch seine Arbeitnehmer und Bedürfnisgruppen.
Im Zuge dessen sind Agenturen wie Full Moon damit beauftragt, innovative Employee Events zu kreieren. Solche Events, wie der s.Oliver REAL STARS Award, stellen den Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Der Mitarbeiter tritt auf der Veranstaltung mit seinem Arbeitgeber in die direkte Kommunikation und Interaktion, wodurch Emotionalisierung, Motivation und Identifikation des Mitarbeiters mit seinem Arbeitgeber geschürt wird.

2. Pop-up-Stores
Für die gezielte Markeninszenierung bedienen sich Unternehmen mehr und mehr temporärer Ladengeschäfte an ungewöhnlichen Locations. Diese sollen zumeist so improvisiert wie mobile Marktstände wirken.
Der Wirkmechanismus des Pop-up-Stores liegt in der künstlichen Verknappung des Produktes in einem markenaffinen Ladenkonzept. Diese Temporary Stores wie die Mazda Lounge in Düsseldorf und Berlin – inszeniert durch die Full Moon Event – sind erlebnisorientiert und interaktiv durch Barista- und Lounge-Bereiche, Simulatoren, Produktmodule oder auch Gewinnspiele gestaltet. Zumeist werden Pop-up-Stores zugleich für exklusive Events wie die Deutschlandpremiere des Mazda CX-5 eingesetzt.

3. Blue Ocean Prinzip
Dieses Prinzip beschreibt die Platzierung einer Marke außerhalb des Wettbewerbsumfeldes, um gezielt neue Märkte zu erobern und Konkurrenzkampf zu vermeiden. Einerseits fallen hierdurch geringere Kosten für das Unternehmen an, da Wettbewerbsfaktoren wegfallen. Andererseits sorgt es für innovative Wertschöpfung und ein hohes Wachstum, da in der Regel neue Zielgruppen angesprochen werden. So hat die Full Moon Promotion für die Mazda Motors (Deutschland) GmbH bereits mehrere Stände auf non-automotive Messen wie der Photokina, Eurobike und IFA umgesetzt. Hierbei trat nicht Mazda als Automobilhersteller in den Vordergrund, sondern dessen Streben nach Design, Technik und Lifestyle. Musik auf Zweirädern, CARaoke im Fahrzeug oder auch 360°-Fotomodule sorgten für ein erlebnisorientiertes Side-Event und eine publikumswirksame Aktion.

4. Integrated Brand Campaigns
Integrated Brand Campaigns beschreiben eine 360°-Vernetzung des Events dank Multi-Channel-Kampagnen. Das Event selbst wie die Car Infotainment Campaign „Fiat 500 – find your secret x-place“ aus dem Jahr 2015, die von der Full Moon Event umgesetzt wurde, steht im Mittelpunkt und verknüpft sich gleichzeitig mit Online, Mobile, Social Media und Print. Das Unternehmen tritt in einen erhöhten Dialog mit Eventteilnehmern und Interessierten. Denn die verschiedenen sozialen Kanäle, derer sich parallel bedient wird, bieten der Zielgruppe eine direkte, multisensorische und interaktive Erfahrung mit der Marke. Die Marke wird dadurch emotionalisiert und verbreitet sich dank der Community in der virtuellen und realen Welt. Auf dem Event selbst findet ein abwechslungsreicher Mix aus Unterhaltung, Information, Beratung und interaktiver Erlebnisse statt, die begeistern und die Marke in den Köpfen festigen.

5. Brand and Service 4.0
Gerade im Zuge der Digitalisierung existieren Leistungen und Services von Unternehmen, die kaum real greifbar und aufgrund ihrer Virtualität schwer darstellbar sind. Die Aufgabe einer Agentur für Live-Kommunikation besteht deshalb darin, diesen Service zu einem realen Erlebnis werden zu lassen.
2016 hat die Full Moon Communication zusammen mit der Full Moon Event das Digiloge Event® für den Product Launch von MAX erfunden. Die cloudbasierte Wartungslösung MAX der thyssenkrupp Elevator AG wurde dank einer analogen Widerspiegelung digitaler Daten emotional greifbar. Die Gäste aßen ihre Leibspeisen, hörten Lieblingssongs oder lasen an ihren Tischen die Gemeinsamkeiten mit ihren Tischnachbarn. Obendrein erhielt MAX mittels der personalisierten Kampagne „Hello, I am MAX“ ein Gesicht. MAX trat als reale Person in Interaktion mit den geladenen Gästen, die hierdurch Teil des Markenerlebnisses wurden.

#excitingEDU – Die digitale Schule von morgen

Was wäre, wenn?
Schüler Max, 9 Jahre, sitzt nachmittags am iPad und lernt mit einer Mathematik-App eifrig Bruchrechnung. Bei Fragen klickt er auf die kleine Maus Franky, die ihm spielerisch hilft. Am nächsten Morgen trifft sich Max mit seiner Klasse 3b und Lehrerin Frau Schmidt im Klassenraum, wo er mit seinen Mitschülern Bruchrechnung übt und anwendet. Das Ganze natürlich von Frau Schmidt am digitalen Whiteboard durch Unterstützung der App und Maus Franky angeleitet.

Die Digitalisierung verändert aktuell unser Lernverhalten und das unserer Kinder. Dass sich diese Entwicklung auch auf unsere Bildungseinrichtungen auswirkt, versteht sich beinahe von selbst. Lernen wird digital, unterhaltsam und freier als je zuvor sein, so die Hoffnung.
Beim #excitingEDU Lehrerkongress geht es genau um diese Form der Bildung – digital und zukunftsweisend. Der von der Klett MINT GmbH bereits zum dritten Mal initiierte Kongress, der sich gezielt an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen richtet, verbindet in Sachen „Digitale Bildung“. Mittlerweile ist der jährlich stattfindende Kongress zur führenden deutschsprachigen Tagung für jeden geworden, der Digitalisierung an Schulen in den kommenden Jahren maßgeblich mitgestalten will. Der gemeinsam mit der Full Moon Kids – Spezialagentur für Bildung sowie Kinder-, Jugend- und Familienmarketing – veranstaltete Lehrerkongress brachte Ende November 350 Lehrkräfte aller Fächer mit Vertretern von Bildungsbehörden, Schulträgern, Technologieanbietern und der Bildungsforschung zusammen. Dieses Jahr drehte sich alles erneut um das Thema „Guter Unterricht mit digitalen Werkzeugen“.
Wie bereits im Jahr zuvor stellte der Kooperationspartner Stiftung Planetarien Berlin das Zeiss-Großplanetarium am Prenzlauer Berg zur Verfügung und projizierte hier einen spektakulären Twitter-Himmel mit unzähligen Tweets an die Sternenkuppel. Über Stunden hinweg rangierte der Hashtag #excitingEDU auf Platz zwei der Twitter-Charts. Das zeigt, wie brennend das Thema für die deutsche Bildungslandschaft aktuell ist.

Chancen und Hürden für Bildung 4.0
Alles begann auf dem Lehrerkongress mit einer Podiumsdiskussion und der einen Frage: Digital Divide oder digitale Dividende – Wie muss Schule auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung reagieren? Dr. David Klett (Geschäftsführer Klett Lernen und Information und Klett MINT), Thomas Jarzombek (MdB CDU, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Digitale Agenda), Anke Domscheit-Berg (parteilose MdB über die Liste Die Linke), Thomas Zapf (Lehrer) und Steffen Ganders (Director Corporate Affairs Samsung) waren sich auf dem Podium einig, dass Digitalisierung noch zu langsam voranschreite. Laut Zapf wäre eine Möglichkeit für Schulen, Drittmittel für spezielle Technologien wie 3D-Drucker einzuholen. Solche Geräte seien, laut ihm, kein Muss, aber eine gute Ergänzung. Klett bestätigte die Notwendigkeit digitaler Medien und Endgeräte für eine zeitgemäße Bildung. Hierbei sprach er den Endgeräteherstellern eine entscheidende Rolle zu.
Beim Thema „Kooperationsverbot“ sind sich die Beteiligten allerdings noch uneinig: Während sich Domscheit-Berg für die Abschaffung des Kooperationsverbotes aussprach, um Investitionsstau im Bildungsbereich abzubauen, bestätigte Jarzombek das Verbot, da es dafür sorge, dass Mittel dort eingesetzt würden, wo sie gerade wirklich benötigt werden. Er untermauerte, dies sei ein Problem auf Länderebene, da hier aktuell noch einheitliche IT-Standards fehlen würden. Klett selbst warnte allerdings vor zu vielen inhaltlichen Vorgaben. Mit welchen digitalen Medien und Inhalten gearbeitet werden soll, müsse von denen entschieden werden, die es betrifft und am besten wissen: Den Lehrenden.

Neuartige Methoden für den digitalen Unterricht
Neben der Podiumsdiskussion tauschten sich die Teilnehmer in 35 thematischen Talks und sechs praktischen Workshops über alltagstaugliche Lösungen aus.
Das Szenario der Schule von morgen, in dem Max digital und dadurch selbstbestimmter Wissen erfährt und dieses gemeinsam mit Lehrerin und Mitschülern festigt, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Die Schlagwörter sind digitale Whiteboards, Flipped Classrooms, wo die Hoheit über Informationen nicht mehr alleine bei der Schule liegt und der kollegiale Austausch ins Zentrum des Klassenraumes rückt, oder auch Gamification, wobei Spielmechaniken in einen „spielfremden“ Kontext eingebaut werden. Plötzlich werden Maßeinheiten im Mathematikunterricht nicht mehr „nur“ auswendig gelernt, sondern spielerisch angewendet. So wird das Schulgebäude von den Schülern eigenhändig ausgemessen und maßstabsgetreu nachgebaut, wodurch das Thema „Maßeinheiten“ aktiv umgesetzt und verinnerlicht wird.
Obendrein testeten die Kongressbesucher zwischen den Vorträgen und Diskussionsrunden selbst programmierbare Roboter, WLAN-Hotspots und VR-Brillen, informierten sich über digitale Initiativen wie die HABA Digitalwerkstatt oder Mathehappen e.K. oder lernten neuartige Lern-Apps wie den Unterrichtsplaner Trello oder den digitalen Vokabeltrainer von PONS kennen.

Digitales Lernen: Von der Vision zur Realisation
Dass Lernen heute schon digital möglich ist und Kindern sowie Schülern und Studenten eine Menge Freude bereiten kann, ließ sich an kaum einem Ort besser veranschaulichen als im Zeiss-Großplanetarium. Planetariums-Chef Tim Florian Horn zeigte beim „Wissenschaftstheater“, wie modern und atemberaubend sich naturwissenschaftliche Kenntnisse durch digitale Technik vermitteln lassen. Dank einer Fulldome-Projektion projizierten mehrere Videoprojektoren zusammengeschaltet ein hochauflösendes Bild an die Kuppel des Planetariums. Die Zuschauer erlebten das Gefühl, wirklich in die Galaxie zu fliegen, den Sternen sowie noch unbekannten Orten plötzlich ganz nah zu sein und Astronomie live zu erleben.

Digitale Bildung steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Der #excitingEDU Lehrerkongress, der alle Beteiligten verbindet und zusammenbringt, sorgt dafür, dass diese Schuhe wachsen können. Aus Vision wird nach und nach Realität und aus der digitalen Freizeit langsam digitaler Alltag auf allen gesellschaftlichen Ebenen. So lernt Max heute noch mit Stift und Papier. Doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er das Heft im Rucksack lässt, sein iPad stattdessen herausholt und mit App & Co. die Bruchrechnung gemeinsam mit Maus Franky lernt.

Flexible Arbeit – Frei, freier, am freiesten?

In Deutschlands Unternehmen ist kaum ein Thema aktuell so groß und bedeutend wie „flexibles Arbeiten“ und „neue Arbeitsgestaltung“. Auch bei uns – bei Full Moon – wird dies seit Anfang des Jahres stark forciert. Mittlerweile wurden in fast allen sechs Units flexible Arbeitszeiten eingeführt.

Um ein gut funktionierendes Arbeitsmodell zu finden, wurden Gespräche mit den einzelnen Mitarbeitern zu folgender Frage geführt:

„Wie wollt Ihr gerne arbeiten?“

So wurden für jede Unit unterschiedliche Modelle ausprobiert – mit Einverständnis der Führungskräfte.
Das Schwierige an diesem Prozess ist die Suche nach dem idealen Modell. Mit guten Systemen beziehungsweise Modellen arbeiten Menschen gerne unabhängiger und können zeitgleich Unterstützung durch Vorgesetzte und Führungskräfte erfahren. Deshalb haben wir verschiedene Modelle rund einen Monat lang bei laufendem Betrieb getestet. Auf diese Weise wollten wir herausfinden, ob sich die Ideen und Wünsche der Mitarbeiter umsetzen lassen oder ob wesentliche Punkte übersehen wurden. Gleichzeitig wurde so sichergestellt, dass sich alle langsam an die neuen Arbeitszeitmodelle gewöhnen und ihre eigenen Präferenzen herausfinden. Nach den Testphasen und den gesammelten Erkenntnissen wurden in der Agentur folgende Kernpunkte für die Arbeitsweise der Full Mooner eingeführt:

  • Im Fokus stehen der Kunde, das Team und die eigenen Aufgaben.
  • Es gibt eine Kernanwesenheit von 10 Uhr bis 16 Uhr täglich. 
  • Home Office können Mitarbeiter in Hinblick auf ihre To Do’s und nach Absprache mit dem Team wahrnehmen.
  • Wenn es das Projekt ermöglicht, sollen die Full Mooner sich die benötigte Freizeit nehmen, um Energie zu tanken.

Unsere Full Mooner nutzen seither das Home Office bis zu 50%, wenn überhaupt. Der Austausch mit Kollegen am festen, eigenen Platz in der Full Moon Base ist für viele unverzichtbar, da Full Moon stark von der direkten Vernetzung lebt. Die Full Mooner bestehen deshalb ganz klar auf einen eigenen Arbeitsplatz. Einige arbeiten sogar nur in der Agentur, weil sie auf firmeninterne Systeme zugreifen müssen oder schlichtweg nicht der Typ für Home Office sind.
Es gibt natürlich auch Stimmen, die flexible Arbeit wenig positiv betrachten. In einigen Units wird flexibles Arbeiten nicht oder kaum praktiziert, das Arbeiten nach Aufgaben erst recht nicht. Früher zu gehen, wenn weniger zu tun ist, ist nach wie vor unangenehm. Dazu kommt, dass manche Führungskräfte das Gefühl haben, ihre Mitarbeiter seien weniger „kontrollierbar“ und weniger greifbar. Daraus ergibt sich oft noch mehr Kontrolle. Das liegt daran, dass das Gefühl des Kontrollverlustes eine Reaktion hervorruft, die sich negativ auswirkt. Das Problem ist nicht, dass Führungskräfte und Vorgesetzte flexible Arbeitsgestaltung nicht wollen. Es bedarf im Zuge der Arbeitstransformation eines neuen Ansatzes, um Vertrauen in die Mitarbeiter und die Erledigung der Aufgaben zu setzen.

Das Gute ist: Im Gegensatz zu Unternehmen, die deshalb zurückgeworfen wurden oder ganz aufgegeben haben, ist unser Ziel, nicht in dieser Phase zu stagnieren und stehen zu bleiben. Es ist wichtig, dass Mitarbeiter sagen, wenn Dinge nicht funktionieren, damit Lösungen gefunden werden können. Es soll ein neues System erarbeitet werden, das sich den Mitarbeitern allerdings nur anpassen kann, wenn sie involviert werden und sich selbst aktiv beteiligen. Der Arbeitswandel geht jeden von uns etwas an!

Unser Fazit:
Full Moon sagt, dass die Nutzung eines anderen Ortes als des eigenen Arbeitsplatzes freigestellt sein sollte. Kein Zwang oder Wettbewerb zwischen Kollegen. So kann es gut funktionieren! Aber nicht jeder ist für diese Art der Arbeitsgestaltung gemacht. Manche Mitarbeiter möchten gerne flexibel arbeiten, andere Mitarbeiter jedoch nicht. Die Entscheidung sollte den Mitarbeitern frei überlassen sein und nicht auferlegt werden. Das Angebot ist da, die Nutzung jedoch freiwillig.
Doch die Veränderungen beginnen gerade erst. Um final Bilanz zu ziehen und um sich richtig an die neuen Arbeitsmethoden zu gewöhnen, wird unser Modell wohl noch einige Zeit laufen müssen. Viele Full Mooner sagen aktuell, dass sich wenig für sie geändert hat, da sie in der Regel nach wie vor viel arbeiten. Aber die Tatsache, dass das Modell und unsere Arbeitsweise offener und flexibler sind, gibt ihnen das Gefühl, ihre Arbeit freier gestalten zu können. Wir haben festgestellt, dass das Flexibilisieren von Arbeitszeiten nur ein Zwischenschritt in der Veränderung von Arbeitsformen sein kann. Entscheidender ist, dass Menschen in erster Linie ihre Arbeit aus sich selbst heraus einteilen und gestalten. Parallel braucht es genügend Unterstützung vonseiten der Führungskräfte und Vorgesetzten. Zeit tritt dabei als das beherrschende Merkmal, um Leistung zu messen, immer mehr zurück. Wir widmen uns daher einer ganz neuen Form der Zielsysteme, auf die wir demnächst zu sprechen kommen.

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Die verschiedenen Modelle des flexiblen Arbeitens:
Es gibt Teilzeit als klassische Reduzierung der Arbeitszeit. Es gibt Jobsharing, bei dem sich mehrere Personen einen Arbeitsplatz teilen. Es gibt Gleitzeit, bei der Mitarbeiter den Anfang und das Ende ihrer Arbeitszeit rund um die Kernarbeitszeit frei bestimmen. Und es gibt die Vertrauensarbeitszeit. Hierbei arbeiten Mitarbeiter frei nach ihren Aufgaben. Dieses Modell zielt vor allem auf Ergebnisse und nicht mehr auf Präsenz ab. Das Schwierige daran ist allerdings, dass der Mitarbeiter wenig bis kaum greifbar und kontrollierbar ist. Neben der Arbeitszeit wird gerade auch der Arbeitsort variabler. Wir können flexibel entscheiden, vom Büro, von Zuhause oder von einem Café aus zu arbeiten.
Die Möglichkeit zu haben, sich frei in Ort und Zeit seine Arbeit einzuteilen, um Termine wahrzunehmen, Familie und Arbeit oder Privates und Freizeit unter einen Hut zu bekommen, ist eine ideale Ausgangslage für Arbeit 4.0.

Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft verlangt Umdenken:
Aufgrund des demografischen Wandels, bei dem mehr ältere Menschen aus Unternehmen ausscheiden als junge Mitarbeiter nachkommen, herrscht akuter Fachkräftemangel. Parallel verändert sich der bisherige Prozess, in dem die Firmen ihre Mitarbeiter auswählten. Denn die sogenannte Generation Y – alle zwischen 1980 und 2000 Geborenen – trifft jetzt die Entscheidung und wählt ihren Arbeitgeber. Diese Generation hat als extrem leistungsorientierte und leistungsstarke Generation ganz bestimmte Vorstellungen von der Arbeitswelt. Für diese Generation, die in Zeiten des digitalen Wandels und mit veränderten Strukturen aufgewachsen ist, müssen Unternehmen umdenken. Dieses Umdenken beinhaltet, sich auf dem Markt und gegenüber der Konkurrenz durch ein besseres Arbeitsklima, ein produktiveres Arbeitsumfeld und leichteres Übereinkommen von Arbeit und Privatleben einen Vorteil zu verschaffen.

Vorteile für beide Seiten – Arbeitnehmer und Arbeitgeber:
Durch Teilzeitarbeit oder Jobsharing können Beschäftigte gehalten werden, die beispielsweise aufgrund von Elternzeit, Weiterbildungen oder einem berufsbegleitenden Studium ihre Erwerbstätigkeit in einer Vollzeitstelle nicht weiterhin ausüben können. Darüber hinaus haben Unternehmen einen größeren Spielraum beim Personaleinsatz und können somit auch vorübergehende wirtschaftliche oder personelle Schwankungen ausgleichen. Der Arbeitgeber wird flexibler, genauso wie der Arbeitnehmer. Wenn Mitarbeiter ihre Arbeitszeit freier wählen, können sie sich an ihren eigenen Rhythmus anpassen: Frühaufsteher können früher kommen, wenn noch wenig los ist, und ihre To Do’s produktiver abarbeiten. Ebenso wie Mitarbeiter, die später auf der Arbeit erscheinen, da sie erst zu fortgeschrittener Stunde richtig produktiv werden. Auch kann ein Angestellter am Tag X von zuhause aus arbeiten, da er sich hier wesentlich besser auf ein To Do konzentrieren kann als im Großraumbüro.

Die Schwelle zwischen Theorie und Praxis:
Für Unternehmen ist es eine enorme Umstellung und ein großer Aufwand, plötzlich alle alten Strukturen über den Haufen zu werfen. Eine gewaltige Welle der Umgewöhnung rollt auf alle Beteiligten zu. Plötzlich arbeitet ein Mitarbeiter vermehrt im Home Office oder ist häufiger unterwegs und arbeitet von dort aus. Für den Vorgesetzten ist es noch befremdlich, wenn sein Team mehr abwesend ist und er Aufgaben und Leistung deshalb weniger kontrollieren kann. Und auch Mitarbeiter fragen sich: Arbeitet mein Kollege wirklich oder macht er sich einen entspannten Tag daheim? Vertrauen in die Leistung ist an dieser Stelle nötig; Kontrolle der Arbeitszeit hingegen fehl am Platz. Obendrein verschwimmen die Strukturen immer mehr. Mitarbeiter sind grundsätzlich überall erreichbar. Es besteht die Gefahr, dass Mehrarbeit und Überstunden überhand nehmen – seien sie vom Arbeitgeber gewollt oder vom Arbeitnehmer ohne Absprache unwissend gemacht. Vermehrtes Arbeiten von zu Hause aus kann außerdem zu zunehmender Isolation führen – kann, muss aber nicht. Das WIE ist entscheidend. Eine Studie von Microsoft und Gallup aus dem Jahr 2012 legte Regeln fest, um einen reibungslosen Prozess zu garantieren: Hierbei soll die Nutzung der flexiblen Arbeit jedem freigestellt sein, weil sich niemand gezwungen fühlen soll. Dem Arbeitgeber darf nichts anderes übrig bleiben, als seinen Mitarbeitern zu vertrauen und sie anhand von Leistungen und nicht anhand der Anwesenheit zu beurteilen. Dennoch wird ihnen angeraten, die Führung nicht zu vernachlässigen, die Fürsorgepflicht ihnen gegenüber ernst zu nehmen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Die richtige Kommunikation sei hierbei das A und O.

Eine Frage bleibt:
Ist ein fester Arbeitsplatz im Jahr 2017 – fast 2018 – überhaupt noch nötig? Immerhin kann aufgrund der Digitalisierung mittlerweile fast alles von irgendwo aus erledigt werden. 2016 ermöglichten 61% aller deutschen Unternehmen Mitarbeitern mobiles Arbeiten, indem sie mobilen Internetzugang beispielsweise über Smartphone oder Tablet bereitstellten. In 80% dieser Unternehmen hatten Mitarbeiter Zugriff auf das interne E-Mail-System. Die Möglichkeit, an internen Dokumenten zu arbeiten, jedoch nur noch 44%. Und 36% konnten räumlich flexibel auf die firmeninterne Software zugreifen und damit arbeiten. Der Anteil dieser Unternehmen steigt mit der Größe an. Im Verhältnis zu 2014 stieg die Anzahl um 10%.
Unternehmen werden im Zuge des Wandels kreativ und probieren sich aus! So bietet die Siemens AG ihren Mitarbeitern „Mobile Working“. Arbeitnehmer, die keinen Büroplatz mehr bekommen, müssen oder dürfen ins Home Office oder ins Café ausweichen. Laut Christian Scholz, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität des Saarlandes, geht der Entzug eines festen Schreibtischplatzes jedoch an den Wünschen der Mitarbeiter komplett vorbei. Arbeitgeber haben bei allen Anpassungen stets die Generation Y vor Augen. Die nächste Generation, die Generation Z mit allen ab 1995 Geborenen, ist völlig anders. Sie braucht gewisse Strukturen und Ordnung. Generation Z betrachtet ihren Arbeitsplatz als zweites Zuhause, an dem sie sich wohlfühlen möchte. Der Schreibtisch ist somit das eigene Territorium. Beraubt man dieser Generation dieses Platzes, entsteht ein Gefühl von Ablehnung, Unbehagen und Abwehr.

Ihr habt Fragen zum Thema? Dann schreibt einfach eine E-Mail an Alexandra Donath: alexandra@fullmoon.de

Full Moon richtet Sales neu aus

Unter dem Namen „New Business“ präsentiert die Stuttgarter Kommunikationsagentur Full Moon Group ihr erweitertes Vertriebsteam und geht mit diesem an den Start.
Full Moon hat seit der Unternehmensgründung im Jahr 2001 ein umfassendes Agentur-Portfolio aufgebaut. Um sämtliche Leistungen ganzheitlich abzudecken, bildeten sich seit 2007 nach und nach sieben eigenständige Bereiche – Event, Communication, Kids, Promotion, DigitalPeople und Employer Branding – aus der Group heraus.
In den letzten Monaten hat die Stuttgarter Agentur ihr „New Business“-Team in die Group und deren Units implementiert. Mit Ramon Ohler, neuer New Business Manager der Full Moon Digital, ist es vollständig und startklar! Jede Unit hat nun ihren eigenen New Business Manager. „Davon profitieren vor allem unsere Kunden. Sie haben einen Ansprechpartner aus jeder Unit bei uns im Haus, der sie umfassend berät und betreut. Sie zeigen ihm genau auf, was umsetzbar ist und auf welche Leistungen der gesamten Full Moon Group er zurückgreifen kann“, so Gabriele Preisinger, Sales Coordinator und Ansprechpartnerin bei der Full Moon Kids.
Die Aufgabe des neuen Sales-Teams liegt sowohl in der Neukundenansprache und Akquise als auch in der Beratung und Betreuung. Jeder der New Business Manager blickt auf langjährige Projekterfahrung zurück, ist Experte in seiner Unit und kennt die Stärken der Agentur. Mit der Neuausrichtung des Sales-Bereiches baut Tim Höchel, Geschäftsführer der Full Moon Group, die Agentur weiter aus und macht sie fit für den internationalen Markt.